Schiffsunglück in der Meldorfer Bucht

Katastrophe in der Meldorfer Bucht. In der Nacht vom 02.05.2017 auf den 03.05.2017 um 1.35 Uhr  kam es zu einer Kollision zwischen dem Tanker Shama und den Containerschiff " Transport Gut"  20 Tonnen Öl sind ausgelaufen und treiben auf die Meldorfer-Küste zu.  Feuerwehren,  THW Ortsverbänd..e und DRK aus ganz Schleswig Holstein wurden allarmiert. Die 300  ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind in der Ölschadensbekämpfung hervorragend ausgebildet. Es werden Ölsperren ausgelegt und das Öl wird mit Skimmer (schwimmenden Pumpen zur Ölabsaugung) aufgenommen. Verölte Seevögel werden am Deich eingesammelt. Nach fünf Stunden harter Arbeit ist der Spuk zu Ende. Die Übung unter der Leitung des LKN (Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein) ist erfolgreich beendet.


 

„Das vergangene Jahr ist zum Glück ohne größere Einsätze und ernstere Zwischenfälle verlaufen“, bei der 139. Mitgliederversammlung im Kurgartensaal.

In seiner Übersicht über die Aktivitäten der 87 Frauen und Männer starken Truppe verwies Sönnichsen auf die Sicherung von 22 Hubschrauberlandungen, vier Einsätze bei Alarmen durch Brandmeldeanlagen und 15 technische Hilfeleistungen. Eine Neuheit für die Wehr war dabei die Rettung eines Hundes, der in einem Kaninchenbau festsaß. „Wir mussten sogar einen Bagger einsetzen“, erinnerte sich Kai Sönnichsen. Eine weitere Premiere hatte die Wehr, als bei Bauarbeiten eine Gasleitung angebohrt wurde. Dabei mussten die Blaujacken die Umgebung absperren, bis die Fachleute die Leitung wieder geflickt hatten. Besondere Ereignisse für die Wyker Wehr waren das Ausrichten der Ölwehrübung des Landesbetriebes für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) Schleswig-Holstein auf Föhr, an der 180 Einsatzkräfte teilnahmen, die Unterstützung beim Sommerfest des NDR, das im Zeichen des Landes-Feuerwehrverbandes stand, sowie die Sicherung und Absperrung des Wyker Hafens bei „Föhr on Fire“.

„Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen war super“, berichtete Marvin über die Jugendfeuerwehr Wyk und Boldixum. Fünf Mädchen und 17 Jungen sind hier organisiert und haben sich auch im Jahr auch wieder an zahlreichen Wettkämpfen überaus erfolgreich beteiligt. „Im vergangenen Jahr wurden 125 Stunden für die Ausbildung und 180 Stunden für die Jugendarbeit aufgewandt“, auch die Kinder-Uni , wurde zweimal im Feuerwehrgerätehaus am Rebbelstieg angeboten .

Über die Aktivitäten des Feuerwehrmusikzuges, der auch als Musikfreunde Osterland-Föhr aktiv ist, informierte Jan Ketels. 52 Musikanten, darunter 14 Frauen, sind im Laufe des Jahres bei den unterschiedlichsten Anlässen zu hören. Abschließend dankte Ketels dem Leiter des Musikzuges, Jürgen Spittler, der seit 21 Jahren aktiv ist.

Da Ocke als stellvertretender Wehrführer nicht mehr zur Wahl stand, galt es einen Nachfolger zu finden. Mit einem eindeutigen Votum von 58 Ja-Stimmen wurde dann Marco Vogtmann zum neuen Stellvertreter bestimmt. bei der Wahl zum Zugführer sprachen sich die Feuerwehrleute für Nils Twardziok aus.

 

Bei den Ehrungen wartete Kreisbrandmeister Albertsen mit einer Überraschung auf. Für drei Mitglieder der Wehr hatte er das Brandschutzehrenzeichen in Bronze des Landes Schleswig-Holstein in der Tasche und für diese Drei kam diese Auszeichnung dann auch völlig überraschend. Albertsen, der deutlich machte, dass diese Ehrung für außerordentlichen Einsatz verliehen werden, rief zunächst Ralf Agatter und Schriftführer Björn Kahl auf die Bühne um ihnen die Auszeichnung zu überreichen. Für den dritten zu Ehrenden, nämlich Wehrführer Kai Sönnichsen, der das Brandschutzehrenzeichen in Silber bekam, kam diese Ehrung wie aus heiterem Himmel. Albertsen verwies in seiner Laudation daraufhin, dass Sönnichsen bereits im Alter von neun Jahren der Jugendwehr beigetreten sei und stetig die Karriereleiter bei den Brandschützern erklommen habe. Im Jahr 2008 wurde Sönnichsen zum stellvertretenden Wyker Wehrführer gewählt, um bereits ein Jahr später zum Chef bestimmt zu werden.

Beim Punkt Ehrung und Beförderung wurden John Klempert, Hendrik Paulsen, Eoughan Eggert und Sören Kohn zu Hauptfeuerwehrmännern befördert. Sascha Werner, der ein intensives Ausbildungsjahr hinter sich hat, wurde Löschmeister und Thorben Rehag für zehnjährige Zugehörigkeit zur Wehr geehrt. Bürgermeister Raffelhüschen konnte außerdem Jürgen Ahrens und Peter Salzmann für 25 Jahre den Orden am Bande überreichen, der ihnen eigentlich schon ein Jahr früher zugestanden hätte.

Bevor die Anwesenden zum gemütlichen Teil des Abends übergehen konnten, rief Sönnichsen seinen scheidenden Strellvertreter auf die Bühne, um ihm mit einem Geschenk für sein langjähriges Engagement zu danken.


Schiffsbrandübung

Am Ostermontag verunglückte eine Cessna auf dem Flugplatz Wyk.
Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte befand sich der Christoph Europa5
schon vor Ort dieser wollte gerade vom Flugplatz zurück nach Niebüll fliegen
als der Unfall passierte. Die Besatzung hatte die verletzten Personen schon geborgen
und mit der Versorgung begonnen. Wir nahmen eine Abstützung der Maschine vor um
ein umwehen zu vermeiden. Nachdem Abtransport der verletzten übergab man die
Einsatzstelle der Polizei die bis zum eintreffen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung
die Absicherung der Einsatzstelle übernahm.

Fotos: DRF


2015 musste die Wehr 89 Mal ausrücken

wir Insulaner

 Von großen Katastrophen blieben wir im vergangenen Jahr verschont. Dennoch gab es eine hohe Zahl an Einsätzen.

 

„Wir haben heute eine Versammlung der Stellvertreter“, kommentierte der stellvertretende nordfriesische Kreisbrandmeister Wolfgang Clasen die 138. Jahreshauptversammlung der Wyker Freiwilligen Feuerwehr im Kurgartensaal. Nicht nur Kreisbrandmeister Christian Albertsen hatte aus gesundheitlichen Gründen seine Teilnahme absagen müssen, sondern auch unser Wehrführer Kai  hatte seinem Stellvertreter Ocke Holm das Zepter der Veranstaltung übergeben müssen. Und auch für die Föhrer Amtswehrführung war der zweite Mann, Hauke Brett, erschienen. Nur der Wyker Bürgermeister Paul Raffelhüschen und der Chef der Föhrer Polizei, Udo Höfer, hatten es sich nicht nehmen lassen, selbst bei der Versammlung der 98 Mann starken Wyker Wehr zu erscheinen.

Vor den obligatorischen Jahresberichten galt es Satzungsänderung über die Kinderfeuerwehr zu verabschieden. Gleichzeitig erfuhren die Aktiven aber auch, dass die Insel Föhr als Wiege der Jugendfeuerwehren von der Änderung nicht betroffen ist. Es dürfen damit weiterhin Kinder ab sechs Jahren aufgenommen werden und die Feuerwehr-Uniform tragen.

„Wenn Fahrzeuge für die Wehr beschafft werden müssen, hat das seinen Grund“, betonte der stellvertretende Kreiswehrführer Clasen. Er verwies dabei auch auf den Brandschutzbedarfsplan und hob hervor, dass die Wehren pfleglich mit ihren Geräten umgehen. Das Zahl der Einsätze erschien Wolfgang Clasen recht hoch. Klar sei, dass die Wehr bei technischen Hilfeleistungen eingesetzt werde, doch bei der Sicherung von Hubschrauberlandungen müsse über eine andere Lösung nachgedacht werden, so Clasen.

Hauke Brett hob hervor, dass die Wyker eine starke Truppe seien und alle Wehren der Insel keine Probleme bei der Zusammenarbeit hätten. „Von unserer Zusammenarbeit sollten sich die Politiker eine Scheibe abschneiden“, endete Hauke Brett.

 

05.12.2015 2 auf einem Streich heute wurden die neuen Fahrzeuge offiziell vom Bürgermeister an die Wehr übergeben. Bei einer Feierstunde übergab Paul Raffelhüschen dem Wehrführer Kai Sönnichsen die beide Schlüssel.


Föhrer Kinderuni zu Besuch

Am 22.8 kamen im Rahmen der Kinderuni  ca 20 Kinder mit Ihren Eltern zu Wache um einmal Feuerwehrluft zu schnuppern.

Für unseren Wehrführer Kai war es wichtig, dass die Kinder Lust auf die Feuerwehr bekommen. In 2 Gruppen aufgeteilt gings dann los.

Die eine Gruppe bekam von Sönke gezeigt welche Kraft hinter der Schere und Spreizer stecken.Die kleinen durften mit Hammer bewaffnet versuchen die Tür zu bearbeiten.Was ausser kleine Schrammen und Dellen nicht viel gebracht hatte.

Die anderen wurde von Marvin durch die Wache gebracht und haben sich alle Fahrzeuge usw angeschaut,danach wurde ein kleiner Löschangriff gezeigt wo die kleinen Kanister umwerfen mussten.

Kai kümmerte sich in der ganzen Zeit um die Eltern und zeigte Ihnen die Wache und musste viele Fragen beantworten.Nach ca 1 Stunde ging auch diese Kinder Uni wieder vorbei und es gingen leuchende Kinderaugen vom Hof.

Ölwehrübung in List

Am heutigen Samstag fand unter Leitung des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN-SH) eine Ölwehrübung statt. Übungsgebiet war der Hafen List mit angrenzenden Strandbereichen.

Gemeinsam mit den Ölwehren der Feuerwehren Westerland, List, Pellworm sowie den Ortsverbänden Meldorf, Tönning, Pinneberg und Niebüll des Technischen Hilfswerkes, dem Deutschen Roten Kreuz Westerland, DLRG Nordfriesland, Firma Bitunamel Feldmann und im Beisein der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wurden verschiedene Übungen durchgeführt: Das Ausbringen von Ölsperren und eines Schwimmsteges, die Anlandung des Ölbekämpfungsschiffes „Norderhever“ am Südstrand sowie das Bergen verölter Vögel. Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte sowie 6 Schiffe an der Übung beteiligt.

Hier ein Radiobericht von SyltRadio

Grossübung der Föhrer Rettungskräfte

Bilder Copyright  Christian Albertsen, Ingo Agatter


Samstag den 21.3.2015 11.30 Uhr, die ersten Facebook nachrichten gingen, um "so viel Martinshorn was ist da Schlimmes passiert!?

Was war passiert:

Mehrere Kameraden hatten unter der Leitung von Jörg ­Carstensen ein Unfallszenario ausgearbeitet, mit mehreren Fahrzeugen und 20 Verletzten darunter viele leicht sowie auch Schwerts und eingeklemmten Personen. Bei einem Sturm sind Bäume auf die Landesstraße 214 Wyk - ­Nieblum gefallen und hatten zu einem schweren Verkehrsunfall geführt.

Nachdem der Rettungsdienst als Erster vor Ort angekommen war, wurde mit der ersten Lageerkundung begonnen.Die Lage ergab 6 Pkws mit mehreren schwer verletzten Personen, die zum Teil im Fahrzeug eingeklemmt waren. Die Feuerwehren Wyk, Wittdün,­Wrixum,­Midlum,­Alkersum sowie ­Nieblum mit dem Rettungszelt wurden vom Rettungsdienst angefordert,sowie die DLRG Föhr um dem Rettungsdienst zusammen mit den First Respondern bei der Versorgung im Rettungszelt zur Hand zu gehen.

Die Feuerwehren Wyk und Wittdün waren zur Personenrettung angegangen um die eingeklemmten Personen aus dem PKWS zu retten,sowie auch brennenden Fahrzeuge zu löschen. Viele Verletzte Personen waren schon aus den Pkws gestiegen und liefen teils verletzt und unter Schock über die Unfallstelle die auch schnellstmöglichst versorgt werden mussten.Über die Leistelle die in diesem Fall die Wache Wyk übernommen hatte wurde durch dem Orgleiter Rettungsdienst 5 Hubschrauber sowie die DGZRS angefordert die im Hafen bereit lag

Im Szenario wurde dann durch die WDR eine Fähre bereitgestellt um verletzte Personen nach Dagebüll zu transportieren, wo der Rettungsdienst schon Fahrzeuge bereitgestellt hatte. Sämtliche Krankenhäuser im nördlichen Landesteil wurden gebeten Pat. Aufzunehmen. Um 12.45 Uhr war dann Übungsende und man fuhr in die Wache Wyk, wo man noch eine Erbsensuppe bekam.

Traumergebnis für den Chef

„Wir sind beide sehr stolz und überwältigt von diesem Wahlergebnis“. So der Kommentar des Wyker Wehrführers Kai Sönnichsen, nachdem er und sein Stellvertreter Ocke Holm bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Kurgartensaal einstimmig für weitere sechs Jahre in ihren Ämtern bestätigt worden waren. 69 Ja-Stimmen waren sowohl auf ihn, als auch auf Holm entfallen – dabei hatte Sönnichsen bei der Eröffnung der Versammlung darauf verwiesen, dass 64 der 96 Aktiven erschienen waren. Kassenführer Norbert Fritsch, der die Wahl geleitet hatte, konnte dieses Ergebnis rasch aufklären: Fünf neue Mitglieder waren an diesem Abend von der Jugendfeuerwehr und anderen Wehren übernommen worden und waren damit stimmberechtigt geworden.

Begrüßen konnte Wehrführer Sönnichsen zur 137. Jahresversammlung die „Spitzen“ der Stadt Wyk und des Amtes Föhr-Amrum, Kreiswehrführer Christian Albertsen, sowie Vertreter der Nachbarwehren, der Polizei und des Ordnungsamtes. Sogar Wyks ehemaliger Tourismus-Chef Armin Korok hatte es sich als Noch-Mitglied nicht nehmen lassen, zu dieser Zusammenkunft aus Ostfriesland anzureisen.

„Wir hatten ein erfolgreiches und ruhiges Jahr, und alle Aktiven sind wieder gesund nach Hause gekommen“, führte Sönnichsen aus. Zu 97 Einsätzen mussten die Brandschützer im Verlauf des Jahres ausrücken. Es
handelte sich dabei überwiegend um technische Hilfeleistungen, unter anderem bei 22 Hubschrauberlandungen, aber auch um die Befreiung eines Igels, der sich in einem Kellerfenster festgeklemmt hatte. Von Einsätzen bei Großfeuern war die Wyker Wehr im vergangenen Jahr verschont geblieben.

Überwältigt äußerte sich Sönnichsen auch über die Spendenbereitschaft der Bevölkerung, aber ganz besonders der Wyker Geschäftswelt. Viele waren dem Aufruf der Feuerwehr gefolgt, bei der Beschaffung leichterer Sommer-Einsatzkleidung zu helfen, so dass bisher 55 Jacken und Hosen beschafft werden konnten. Immerhin kostet solch eine Schutz-Kombination 350 Euro. Abschließend bedankte sich Wehrführer Sönnichsen für die gute Zusammenarbeit mit allen Wehren und den Einrichtungen der öffentlichen Ordnung.

Die Jugendwarte von Wyk und Boldixum, Markus Lindemann und Marvin Wildemann legten ihre Jahresberichte zusammen vor. Die beiden Nachwuchsorganisationen übten ihre Dienste gemeinsam aus, womit es möglich geworden sei, eine komplette große und eine kleine Gruppe auf die Beine zu stellen. Der Nachwuchs war unter anderem bei diversen Wettkämpfen erfolgreich dabei und hatte sich auch mit zwei Terminen an der Föhrer Kinder-Uni beteiligt.

Für den Feuerwehr-Musikzug,  legte Jan Ketels den Bericht vor. 33 Musiker, darunter elf Frauen, haben sich danach im vergangenen Jahr unter Leitung von Jürgen Spittler zu 72 Terminen zusammengefunden.

Nach dem Kassenbericht von Norbert Fritsch und der Wahl der Wehrführung wurden Sören Kohn zum stellvertretenden Jugendwart Wyk und John Klempert zum Kassenprüfer bestimmt.

Nach Ehrungen und Beförderungen  kamen die Gäste zu Wort, wobei Amtsdirektorin Renate Gehrmann den Reigen eröffnete. Sie bedankte sich dafür, dass die Feuerwehrmänner 365 Tage im Jahr einsatzbereit sind. „Ihre Bereitschaft zur Hilfe ist unser Ruhekissen“, betonte die Amtsdirektorin. Auch Bürgermeister Paul Raffelhüschen dankte für die Aktivitäten der Feuerwehrmänner. Ankündigen konnte er, dass die Boldixumer Löschgruppe in der 43. Kalenderwoche mit ihrem neuen Einsatzfahrzeug rechnen kann.

Der Leiter der Föhrer Polizeistation, Udo Höfer, äußerte die Befürchtung, dass es bei der anstehenden Umstrukturierung der Wasserschutzpolizei zu Versorgungsdefiziten kommen könnte. Die müssten dann von der Polizei und der Feuerwehr gemeinsam aufgefangen werden.

Der nordfriesische Kreiswehrführer Christian Albertsen freute sich darüber, dass es auf Föhr genau 544 Feuerwehrleute gibt. Er wertete dies als Beweis dafür, dass die Wehren auf der Insel gar nicht so schlecht aufgestellt sind. Die Informationsveranstaltung sämtlicher nordfriesischer Wehren zu Beginn des Februar wertete Albertsen als großen Erfolg, bei dem die Arbeit der Aktiven bestätigt wurde.

Training für Fahrer

Nicht nur erlaubt, sondern geradezu gefordert wurde jetzt von den Maschinisten einer Reihe Föhrer Feuerwehren, ihre Fahrtüchtigkeit zu erproben, und auf dem Parkplatz beim Wyker Wellenbad waren dabei eindrucksvolle Fahrten zu beobachten.

„Sicherheitsprogramm für Einsatzfahrzeuge“ lautete das Motto eines eintägigen Spezialtrainings, zu dem der Kreisausbilder für Sicherheit, Lutz Boysen, von der Feuerwehr Humptrup nach Wyk gekommen war. Der nordfriesische Kreisfeuerwehrverband bietet, übrigens als Vorreiter in ganz Schleswig-Holstein, dieses spezielle Übungsprogramm schon seit einiger Zeit an, doch wäre es für die Insulaner zu kostspielig geworden, mit ihren großen Wagen aufs Festland zu fahren. Deshalb sagte sich Joachim Christiansen, Amtswehrführer des Amtes Föhr-Amrum, dass es sich doch anbiete, den Spieß umzudrehen, und den Ausbilder auf die Insel zu holen. Lutz Boysen ließ sich nicht lange bitten, packte seine sieben Sachen und reiste nach Föhr.

Bevor seine Schützlinge mit ihren gewichtigen Fahrzeugen auf die „Piste“ durften, galt es zunächst für sie, sich auf den Hosenboden zu setzten und Theorie zu pauken. Lutz Boysen, der beim niedersächsischen Landesverband der Feuerwehr eine Ausbildung zum Sachverständigen für Sicherheit absolviert hat, machte dabei deutlich, dass gerade die Fahrer der schweren Feuerwehrfahrzeuge besonders gefordert sind. Müssen sie doch im Stress eines Ernstfalles ihre Wagen beherrschen können und auf alle Möglichkeiten vorbereitet sein.

Zwar haben alle Führerscheininhaber während ihrer Ausbildung gelernt – und rasch wieder vergessen – welche Kräfte bei zunehmender Geschwindigkeit auf ein Fahrzeug einwirken. Dies erfuhren die Föhrer Maschinisten nicht nur in der Theorie, sondern am Nachmittag auch in der Praxis. Allerdings durften sie sich erst ans Steuer ihrer Wagen setzen, nachdem sie Lutz Boysen über die korrekte Sitzhaltzung und die richtige Entfernung zum Lenkrad informiert sowie noch einmal auf die Anschnallpflicht hingewiesen hatte.

Auf einen ganz besonderen Gefahrenpunkt, der wohl wenig Aufmerksamkeit genießt, machte Boysen aufmerksam: Wo soll der Helm während der Einsatzfahrt verstaut werden. „Ich halte überhaupt nichts davon, dass der Fahrer ihn auf dem Kopf behält, da sein Sichtwinkel eingeschränkt wird“, so Boysen. Diese Kopfbedeckung könnte aber im Fall einer Notbremsung auch zu einem tödlichen Geschoss werden, wenn sie nirgends befestigt ist.

Notbremsungen gehörten dann zu den Übungen, die auf dem Wellenbadparkplatz zu absolvieren waren. Nicht zum Üben von Aquaplaning, wie einige Zuschauer vermuteten, sondern zum Schutz der Reifen war dafür die Fahrplan unter Wasser gesetzt worden. Zunächst mussten die Fahrer aus einem Tempo von 20 Kilometern in der Stunde eine Totalbremsung hinlegen, wobei die Geschwindigkeit im Laufe der Touren gesteigert wurde. Auf dem Trainingsprogramm standen außerdem Slalomfahrten und die Teilnehmer mussten ihre Fahrkünste beim Ausweichen vor Gefahrenquellen beweisen.

Lutz Boysen, der sehr zufrieden mit dem überaus motivierten Einsatz seiner Schüler war, machte deutlich, dass nicht jeder Fahrer ein Niki Lauda sein muss. „Wichtig ist für die Sicherheit, dass die einzelnen Fahrer ihre Grenzen erkennen“.

 

Freiwillige Feuerwehr hat in die Nationalparkhalle geladen.

Zur guten Tradition des jährlichen Ereignisses gehört Grünkohl satt.

Auch in diesem Jahr wurde ein Film über die wichtige Arbeit der Blaujacken gezeigt. Als Regisseur hatte sich allerdings nicht Marco „Gacko“ Thoms betätigt, sondern Jugendwart Markus Lindemann. Der schlug den Bogen von der Historie bis zur heutigen Zeit.

Ebenfalls nicht wegzudenken war die traditionelle Bowlen-Polonaise, dargeboten in diesem Jahr von der Löschgruppe II. Denn es ist ebenfalls gute Tradition, dass sich beide Löschgruppen mit der Bildung des Festausschusses abwechseln. Der ist für die Organisation des Abends zuständig, präsentiert die gespendeten Mix-Getränke und bringt die Tombola-Gewinne.

Was wäre ein Ball der Wyker Blaujacken ohne die Aufführungen von „Kais starker Truppe“, der Theatergruppe der Wehr, die auch in diesem Jahr zwei Sketche aufführte. So wurden im „Sketch ohne Worte“ Bilder einer „Überwachungskamera“ aus dem Wartesaal einer renommierten Reederei gezeigt. Zu sehen war eine High-Society-Lady (Kathrin Leistler), die sich die Wartezeit verkürzte und schminkte. Das beobachtete wiederum die Putzfrau (in Hochform: Gacko als Frau verkleidet), die sich ihrerseits schminkte. Allerdings mit den Utensilien ihres Berufes und damit zur großen Belustigung der Partygäste.

Schließlich sorgte ein Schattenspiel für Unterhaltung: Hinter einer angestrahlten Leinwand erzählten die Laiendarsteller die Geschichte eines Feuerwehrmannes, der, vom Alarm aus dem Bett geklingelt, zum Gerätehaus und von dort zum Einsatz eilt.

Eine Live-Band suchte man auch beim Feuerwehrball 2014 vergeblich. Wie schon im Vorjahr waren es vielmehr Thomas Strelow und Dennis Berger, Schlager-Fans und auf der Insel eine Institution, die dem Saal einheizten und für beste Stimmung sorgten. Die Halbplayback-Variante habe sich im Vorjahr bewährt, berichtete Kai Sönnichsen, der keinen Anlass dafür sieht, künftig das Rad zurückzudrehen. Dies sahen offenkundig auch die Gäste so, die ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden feierten und tanzten.

25 Kinder auf Sandbank lösen Großeinsatz aus

Ein Ausflug einer Gruppe Kinder aus Süddeutschland mit ihren zwei Betreuern auf eine Sandbank hat auf der nordfriesischen Insel Föhr einen Großeinsatz ausgelöst. Ein Mitarbeiter der Schutzstation Wattenmeer habe von der Nachbarinsel Amrum die Einsatzkräfte alarmiert, weil er dachte, die Kinder seien auf einer Sandbank nahe der Ortschaft Wyk von der Flut überrascht worden, teilte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Wyk auf Föhr mit. Mehrere Rettungskräfte von Wasserschutzpolizei, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) rückten daraufhin aus. Auch der Passagier einer Fähre alarmierte die Rettungskräfte. Beide Anrufer seien jedoch so weit weg gewesen, dass sie die Lage auch aufgrund einsetzender Dunkelheit falsch beurteilt haben.

Kinderuni

Wie jedes Jahr findet auch dieses Jahr die Kinderuni der Föhrtouristik statt. Man traf sich am Samstag den 6.7.14 um 14 Uhr am Gerätehaus. Hier.warteten einige Kameraden auf die Kids mit ihren Eltern. Nachdem Markus die Kids in Gruppen aufgeteilt hatte ging Marco mit den Eltern auf Wachen Besichtigung. So waren die Kids unter sich und konnten sich in Ruhe die Fahrzeuge anschauen. Nachdem man eine Autotür zerstören durfte zeigte Sönke wieviel Kraft Schere und Spritzer haben. Dann ging's zum löschen eines Feuers:-) An unserer Papphütte musste wie so oft wieder das Feuer gelöscht werden. Nachdem man zusammen mit den Eltern noch einige Bilder gemacht hatte war die Zeit auch viel zuschnell wieder vorbei. Das Strahlen in die Augen der kleinen mit wieviel Lust und Spaß sie dabei sind gibt den Kameraden immer wieder ein Lächeln auf ihrem Gesicht und man freut sich schon auf die nächste Kinderuni. 

Schwerer Verkehrsunfall

FOTO: Petra Kölschbach Insel Bote
FOTO: Petra Kölschbach Insel Bote

1 Toten und mehrere  verletzte forderte ein schwerer Verkehrsunfall am  Montagnachmittag, 30. Juni auf der Landstrasse L 214 in höhe der Alten Meierei in Oevenum. Hier wurde die FF Wyk zur Personenrettung mit Schere Spreitzer und zur verletzten Versorgung gebraucht.Nach der versorgung der verletzten und kleinen aufräumarbeiten verliess man den Einsatzort und fuhr wieder zurück zur Wache.

Hilfloser Surfer

FOTO Peter Schulze
FOTO Peter Schulze

Glück im Unglück hatte heute ein Surfer, der nach einem Mastbruch hilflos vor dem Wyker Südstrand im Wasser trieb. Ein Urlauber-Ehepaar hörte die Rufe des Mannes vom Balkon aus und alarmierte die Feuerwehr. Die Suche, eine Gemeinschaftsaktion der Wyker Feuerwehr, des Rettungshubschraubers „Christoph Europa 5“, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), war schließlich erfolgreich. In Höhe des Hafenstrandes in Richtung Dagebüll treibend, wurde der Mann von der Besatzung des Rettungshubschraubers gesichtet, von der Feuerwehr mit dem Rettungsboot „Florian“ geborgen und der DLRG übergeben.

Nach 23 Jahre gehts in die Reserve

Besondere Ehrungen, wurden schließlich unserem Gerätewart Uwe Hansen zuteil, der in die Reserveabteilung verabschiedet wurde. 23 Jahre lang war Uwe Hansen als Gerätewart für die technische Ausrüstung unsere Wehr sowie für die Atemschutzausrüstung er Landwehren verantwortlich und nach seinen eigenen Worten in dieser Zeit „drei Wehrführer verschlissen“. Den Auftakt der Ehrungen nahm Amtswehrführer Joachim Christiansen vor. Als Stellvertreter des Kreis-Feuerwehrführers überreichte er Uwe Hansen das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber des Landesfeuerwehrverbandes.

Eine ganze Reihe verdienter, langjähriger Mitglieder der Wyker Freiwilligen Feuerwehr wurden bei der Jahresversammlung im Kurgartensaal vom Wehrführer geehrt.

20 Jahre aktiv sind Malte Berger, Dietmar Friedrichs, Björn Kahl, Konrad Tichawa sowie Sascha Werner und 30 Jahre Ralf Agatter, Michael Frädrich, Frank Naujoks und Marco Vogtmann.

Für 40-jährige Mitgliedschaft bekamen Norbert Fritsch, Arnd Münster und Walter Lehmann ihre Ärmelstreifen und für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Heiko Twardziok, Reinhold Mösing, Rainer Levsen, Horst-Peter Niemann und Hark Roeloffs geehrt.

 

Für weitere besondere Auszeichnungen erhob sich anschließend der Wyker Bürgermeister Paul Raffelhüschen: Er konnte das Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Landes Schleswig-Holstein Ralf Agatter und Marco Thoms ans Revers stecken und diese Auszeichnung in Gold an Arwin Nahmens, Wilhelm Sieck, Arndt Münster und Jürgen Meise überreichen.

Glück gehabt 14.02.2014

Ein Schwelbrand in einem Nachtspeicherofen beschäftigte uns am Sonnabendmorgenim Wyker Ortsteil Boldixum „Grönland“. Die Bewohner hatten die Rauchentwicklung rechtzeitig bermerkt und die 112 alarmiert. Wir entfernten das Gerät aus dem Gebäude und die anschließende Belüftung und Absicherung mit einer Kübelspritze hielten wir das Problem in Grenzen. Glück im Unglück für die Bewohner „Wären die beiden im Schlaf von der Rauchentwicklung überrascht worden, wäre das Ganze wohl nicht so glimpflich ausgegangen.“ So hielt sich der Schaden in Grenzen und das Haus musste lediglich kurz belüftet werden.

Sturm Xaver 05.12.2013

Im Wyker Feuerwehrgerätehaus tarf sich um 13 Uhr der Katstab der Insel um sich gegen den Sturm zu beraten. Von hier aus wurden die Deichgänger gesteurt und die Wehren auf Föhr gesteuert. Für uns steht trotz der erst Mal beruhigenden Nachrichten eine lange Nacht bevor, genauso wie den Feuerwehren,  die  in den Gerätehäusern auf Einsätze warteten. Es dauerte auch nicht lange und die ersten Bäume hielten dem wind nicht Stand.

Um 4.15 Uhr,war dann bei einem Stand von 2,57 Metern über Normal der höchste Wert erreicht.Nun meinte man  könnte sich eine kleine Mütze voll Schlaf gönnen, aber gerade wieder Status 2 gemeldet und zuhause hingelegt ging der Melder los mit neuen Einsätzen.

Gute Ausrüstung mit kleinen Fehlern.

Wir haben eine exzellente Einsatzkleidung, die für den Innengang sehr gut geeignet ist“, Allerdings habe der heiße Sommer ein Problem wieder auf die Tagesordnung gebracht: Die Rettung von Schwerverletzten bei Verkehrsunfällen, Sicherheitswachen bei Hubschrauberlandungen oder Einsätze mit dem Rettungsboot führten bei hohen Temperaturen bei einigen Kameraden zu Kreislaufproblemen. „Die Ganzjahres-Einsatzschutzkleidung „führt zu einem regelrechten Hitzestau und ist im Sommer nicht zumutbar“, zu schnell könne der Einzelne dehydrieren.

Die für den Innenangriff unverzichtbare Kleidung, die unter anderem gegen einen Hitze- oder Flammenüberschlag schützt, habe auch ihre Schattenseiten, erläutert Feuerwehrmann Kristian Bußmann. Allen Membranen zum Trotz schwitze man in der Ausrüstung „wie ein Ochse“. Beim Wyker Stadtlauf 2012 etwa, als selbst die Läufer reihenweise der Hitze Tribut zollen mussten und Kreislaufprobleme zum Massenphänomen wurden. „Da standen wir mit den dicken Klamotten.“

Bei einem Brandeinsatz müsse der Einzelne nach 15 bis 20 Minuten ohnehin aus dem Gebäude. Ein technischer Hilfeeinsatz aber könne sich auch über Stunden hinziehen. Dann sei – bei sommerlichen Temperaturen und mit schwerem Gerät wie etwa Schere oder Spreizer – das Arbeiten in der schweren Kleidung schlicht unmöglich. Dass dies nicht nur bei sommerlichen Temperaturen gilt, verdeutlicht Jan-Albert Pohl, Gruppenführer der „First Responder“. Noch allen in guter Erinnerung sei der Orkan „Christian“. Sieben Stunden hätten er und seine Kameraden in der Kleidung verbracht, „ich war klitschnass bis auf die Haut“.

Kein neues Problem, nur bis dahin war eine entsprechende Kleidung nicht verfügbar. „Die dünnen Ausrüstungen, die bisher angeboten wurden, waren von der Ausführung her nicht ausreichend“, verweist Jan-Albert Pohl etwa auf fehlende Kniepolster und Reflexstreifen. Nun aber bietet eine Schweizer Firma Ausrüstungen aus dünnerem Material an, deren Funktionalität trotzdem über die einer normalen Stoffhose hinausgeht und die damit den grundsätzlichen Anforderungen der Wehr entspricht.

Gebraucht werden Hosen und Jacken, rund 350 Euro seien pro Garnitur zu veranschlagen. Von denen im günstigsten Fall zirka 50 angeschafft werden müssten, um die Feuerlöschgruppe I auszustatten. Knapp 18 000 Euro, die nicht allein aus der Kameradschaftskasse bezahlt werden können.

Der Gang zur Stadt verbietet sich für die Wehr. Ohnehin ist dort das Säckel nicht prall gefüllt und die Blaujacken verursachen laufende Kosten, da die herkömmlichen Garnituren sukzessive gegen neue ausgetauscht werden. Zudem kommen auf Wyk bis voraussichtlich 2015 die Kosten für zwei neue Feuerwehr-Fahrzeuge zu. „Ein dicker finanzieller Brocken, den die Stadt zu wuppen hat“, so Holm, weshalb die Blaujacken zur Finanzierung der benötigten Ausrüstung einen alternativen Weg wählen und zeitnah vornehmlich Geschäftsleute ansprechen wollen, um Unterstützung einzuwerben. Klar, dass auch Spenden von privater Seite willkommen sind.

Sturm Christian

Katastrophenalarm, umgestürzte Bäume und abgedeckte Dächer: Die Schäden, die Sturmtief „Christian“ hinterlassen hat, sind immens. Gestern Nachmittag prallte der Sturm mit voller Wucht auf die Insel  und hinterließ eine Schneise der Verwüstung.

 

Gegen 13 Uhr wurden wir alamiert da ein Flachdach sich selbstständigt machte. Ab hier wurde der Sturm immer Stärke und es folgte eine Meldung nach der anderen.Da die Leistellen mit der Flut der Anrufer überfordert war , wurde die Wache in Wyk kurzer Hand zur Inselweiten Leitstelle erweitert von der Leitstelle kamen die Inseleinsätze per alarmfax in der Wache an.

LKW reisst sich Tank auf

Am 12.8.13 um 8.20 Uhr wurde wir zur einer Technische Hilfeleistung gerufen.

An einer Baustellenauffahrt hatte sich ein LKW den Kraftstofftank aufgerissen.

Ein schnelles Eingreifen konnte das komplette auslaufen des Tanks vermeiden.

Reini geht in Rente

Irgendwann ist nunmal schluss. Tja die Rente macht auch vor Reini nicht halt mit 67 gings in die Reserve. Viel Spass in der Reserve Reini.

Jahreshauptversammlung 2013

Das momentan heftig grassierende Grippevirus macht scheinbar auch vor uns nicht halt: Lediglich 53 stimmberechtigte Mitglieder der Wyker Wehr konnten an der 135. Jahresversammlung im Kurgartensaal teilnehmen und bescherten der Versammlung eine denkbar knappe Beschlussfähigkeit.

 

Wehrführer Kai Sönnichsen machte in seinem Jahresbericht deutlich. So mussten beispielsweise die First-Responder gleich 40 Mal zur Unterstützung des Rettungsdienstes ausrücken. Und neben relativer Lappalien traf es beispielsweise im Januar eine Gotinger Familie durch den Brand ihres Wohnhauses besonders hart. Ebenso die Besitzer eines Oevenumer Autohauses, das im April bis auf die Grundmauern niederbrannte. Insgesamt mussten die Wyker Aktiven im vergangenen Geschäftsjahr 109 Einsätze fahren, Sönnichsen unterstrich während seiner Ausführungen wiederholt die gute und effektive Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren. Besonders das Großfeuer des Schönberger Abruchhauses habe sich als "harte Nuss" erwiesen".

Bürgermeister Heinz Lorenzen zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der immer noch größten nordfriesichen Wehr, die er hautnah bei einem Atemschutzseminar und einer Übung hinsichtlich "Suchen und Retten im Innenangriff" miterlebt habe. Ausserdem, so stellte Lorenzen klar, gehöre effizienter Feuerschutz zur unbedingten kommunalen Pflicht, insofern habe man die rund 70 000 Euro des vergangenen Geschäftsjahr auch gern in die Wehr investiert.

Föhrs oberster Feuerbekämpfer, Amtswehrführer Joachim Christiansen,  dividierte die Aufwendungen durch die Einwohnerzahl und befand während seines Grußwortes unter dem Gelächter der Zuhörer: "Das sind man gerade mal 15 Euro pro Jahr und Kopf, na Bürgermeister, da bist ja echt gut bei weggekommen".

Einsatz der Lg 1 ging ins Neue Jahr

der Jahreswechsel einmal anders . In diesem Jahr mussten die Männer des TLF ihren Jahrenwechsel auf dem Flugplatz zusammen mit den Besatzungen 2 er RTWS und dem SAR Hubschraubers MEDIWEC 89-70 verbringen. Unter den Patienten befand sich eine Person die durch einen verirrten Knallkörper am Auge verletzt wurde.

Neues ELW

Neuer Einsatzleitwagen der Feuerwehr ist voll gepackt mit modernster Technik.


Ein neues und effizient "rollendes Büro" für den Ernstfall stellte die Wyker Feuerwehr  in Dienst: Für das nunmehr ausgemusterte, rund 20 Jahre alte ehemalige Mehrzweckfahrzeug (MZF) konnte Wehrführer Kai Sönnichsen einen neuen Einsatzleitwagen (ELW) im Fuhrpark am Rebbelstieg willkommen heißen.

"Die Umrüstung des alten MZF hätte sich nicht mehr gelohnt, es hat gute Dienste geleistet, aber war zum Schluss durchgerostet", diese Feststellung Sönnichsens hatte auch die Stadt Wyk von der Notwendigkeit der Anschaffung eines "neuen" Gebrauchtwagens überzeugt.

Die Anschaffungskosten von 25 000 Euro - inklusive 7000 Euro für den Einbau modernster Funktechnik - konnten auch Wyks Bürgermeister Heinz Lorenzen die Laune während der Schlüsselübergabe nicht vermiesen.

Ordnungsamts-Chef Jörg Michelsen warf bei der feierstunde ebenso wie Amtswehrführer Joachim Christiansen und Vertreter von Polizei-und Rettungsdienst einen staunenden Blick auf die rot-weiße Karosse mit höchst effizientem Innenleben.

Brennt Trafo hieß die Einsatzmeldung

"Wir sind mit zwei Fahrzeugen und rund 30 Mann ausgerückt" Allerdings konnten wir zunächst nicht viel tun, außer die Brandstelle ein wenig zu kühlen und das benachbarte Reetdachhaus abzuschirmen. Denn erst musste der Stromversorger Eon das brennende Trafohäuschen vom Netzt nehmen. "Nach 20 Minuten konnten wir loslegen, dann war das Feuer in fünf Minuten gelöscht" Von der sogenannten "Ortsnetzstation" blieb allerdings nur noch ein Schrotthaufen übrig.

Die Auswirkungen des Brandes bekamen nicht nur der Flugplatz und die Bewohner der umliegenden Häuser zu spüren, die erst gestern Nachmittag wieder Strom hatten. Von Wyk bis Hedehusum fiel das Licht aus, allerdings nur kurz.

Brennt Autohaus Hansen hiess die Alarmmeldung

Großalarm in Oevenum: Kurz nach 23 Uhr in der Nacht zum Sonnabend schreckten Sirenen die Insulaner hoch. Im Autohaus war ein Brand ausgebrochen. Schon von weitem war der Feuerschein zu sehen und schnell war den Feuerwehren klar, dass dieser Löscheinsatz kein Spaziergang werden würde.

Sämtliche Inselwehren waren vor Ort und versuchten bis in den frühen Morgen, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Doch immer schlugen neue Flammen aus dem Dach und noch Stunden, nachdem der Einsatz begonnen hatte, stand über dem Gelände eine riesige Rauchsäule.

Anwohner weigerten sich, ihre Wohnungen zu verlassen

Die starke Rauchentwicklung und giftige Dämpfe, ausgelöst durch in Brand geratene aufgestapelte Autoreifen, erschwerten die Löscharbeiten. Sicherheitshalber wurden die Bewohner der umliegenden Häuser evakuiert - wobei einige sich zunächst weigerten, ihre Wohnungen zu verlassen und von Polizei und Rettungsdienst mit Nachdruck überzeugt werden mussten. "Der Qualm ist hoch giftig", so Thomas Strelow, der Leiter des Wyker Rettungsdienstes, "auch wenn die Leute sagen, dass sie ihre Fenster geschlossen halten, ist das Risiko zu groß, dass doch etwas in die Wohnungen dringt und morgen da einer tot liegt".

Im Übrigen leisteten Notarzt und Rettungssanitäter vor allem psychologische Unterstützung, lediglich ein Anwohner musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur Beobachtung in das Krankenhaus eingeliefert werden, wie die Leitstelle in Harrislee mitteilte. Schon gegen drei Uhr konnten die Nachbarn der brennenden Werkstatt wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Wände mussten eingerissen werden, um die Reifenberge zu löschen

Der Feuerwehreinsatz war da noch lange nicht beendet. Mehr als 100 Brandbekämpfer brachten Drehleiter, Wasserwerfer und Atemschutz zum Einsatz. Ein Schaumteppich verhinderte die Explosion einiger im Büro gelagerter Sauerstoffflaschen. Mit einem Bagger wurden die Seitenwände des Gebäudes eingerissen, um besser an die brennenden Reifenberge heranzukommen. Außerdem wurden die benachbarten Häuser gegen ein Übergreifen der Flammen abgeschirmt. Zum Glück stand der Wind günstig und wehte die Funken weg vom unmittelbar neben dem brennenden Gebäude stehenden Reetdachhaus.

Während die Feuerwehrleute von allen Seiten gegen die Flammen vorgingen, versuchten die Besitzer des Autohauses verzweifelt, mit ihrem Abschleppwagen Autos aus der brennenden Werkstatt zu retten. Mit Erfolg:  konnten die Fahrzeuge bis auf eine Ausnahme in Sicherheit gebracht werden.

Erst um 4.30 Uhr war der Brand gelöscht, die Löschkräfte rückten bis auf eine Brandwache ab und die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

Feuer im Kunstmuseum Föhr

Bei einem Feuer im Museum Kunst der Westküste in Alkersum wurde ein wertvolles Gemälde des niederländischen Impressionisten Jan Sluijters zerstört. Trotzdem konnten rund 100 Kunstwerke gerettet werden, auch wenn sie mehr oder weniger schwere Rußschäden davontrugen. Die Hitze- und Rauchentwicklung im Museum war so groß, dass nur Atemschutztrupps das Gebäude betreten konnten. Während einige Feuerwehrleute den Brand löschten, begannen andere sofort mit der Bergung der Kunstwerke.Die wertvollen Kunstwerke wurden von den Atemschutzgeräteträgern an der Seitentür an Kollegen übergeben, die sie umgehend in "Gretjens Gasthof" in Sicherheit brachten. Denn in diesen Teil des Gebäudekomplexes war der Rauch nicht vorgedrungen.

Behutsam nahmen Museumsmitarbeiter die teilweise stark verrußten Gemälde in Empfang, stellten sie, einzeln durch Tücher geschützt, entlang der Wände auf oder legten sie auf Tische. Derweil brachten Feuerwehrleute immer mehr Bilder herein, denn wegen der Rauchentwicklung mussten sämtliche Ausstellungsräume im vorderen Bereich des Gebäudekomplexes evakuiert werden. Museumsdirektor Dr. Thorsten Sadowsky lobte den schnellen und professionellen Einsatz der Föhrer Feuerwehren und der Mitarbeiter seines Hauses. "Die Feuerwehr war so schnell da, schneller hätte das gar nicht gehen können", betonte auch Museumspädagogin Inge Krichau Sadowsky. Es war in der Brandnacht dunkel im Museum und so verqualmt, dass man die Hand nicht vor Augen sehen konnte. Trotzdem konnten rund 100 Gemälde gerettet werden, von denen nicht eines durch den hastigen Abtransport beschädigt wurde. Die Freiwilligen Feuerwehren hätten schier Unglaubliches geleistet, lobte Museumssprecher Lucas Haberkorn gestern den professionellen Einsatz der Föhrer Wehren.

20.01.12 02.43 Uhr "Brennt Abrisshaus Schöneberg" viele dachten im Stillen was kann da denn brennen.
Vor Ort angekommen konnte man von der Gmelinstraße nur einen leichten Feuerschein vom hinterm Dachstuhl erkennen.Von der Strandseite aus sah man das ganze Ausmaß, es brannte der abgedeckte Dachstuhl.Sehr schwer kam man an den Brandherd ran, da sehr viel Bauschutt am Boden im Weg lag.
Nachdem man die FF Wrixum ­nachalamiert hatte wurde der Angriff von der Strandseite her aufgebaut. Die DL das TLF das TLF der FF Wrixum wurde auf die Promenade gestellt, um von hier aus den Angriff vorzunehmen. Der Wasserwerfer der FF Wrixum wurde auf einen Vorbau aufgestellt. Da sich das komplette Innenleben der Gebäude aus Holz befand, fing es immer wieder an sich zu entzünden. Mit der Multicut wurde dann die Zwischendecke aufgemacht, um hier an die immer wieder aufkommenden Brandnester zu kommen. Zur Unterstützung der Wehr wurden die Wehren aus Oevenum und Nieblum (mit dem Notfallzelt) am Vormittag alarmiert. In Stand-by wurden die Wehren aus Midlum und Alkersum gesetzt und in einem Fall das sich der Einsatz noch verlängern sollte die Kameraden die seit dem Morgen im Einsatz waren abzulösen. Schon am Morgen wurden einige Kameraden der Reserve akteviert um die Versorgung der Einsatzkräfte zu übernehmen.Man fragte bei der Bäckerei Hansen nach, ob man hier ca 100 belegte Brötchen bekommen könnte, die Antwort kam schnell die könnt ihr in 30 Minuten abholen, und das im laufenden Betrieb am Morgen wir sagen Vielen Dank. Auch wurde für das Mittagsessen schnell und unkompliziert von dem Haus Schöneberg eine Lösung gefunden, und ein leckeres Essen an die Einsatzstelle gefahren. Auch ans Haus Schöneberg sagen wir Vielen Dank.
Der Einsatz ging mit dem schließen der Tore der Wache um 14.30 Uhr zu Ende.

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